Wofür gibt es eine Regionale Ausbildungsbetreuung?

Während einer Berufsausbildung kann es vorkommen, dass Jugendliche mit fachlichen oder persönlichen Problemen konfrontiert sind, die ihren Ausbildungserfolg gefährden. Die Gründe für einen drohenden Ausbildungsabbruch können vielfältig sein: neben zwischenmenschlichen Konflikten sorgen auch die falsche Berufswahl, fachliche Probleme, die Insolvenz des Ausbildungsbetriebes oder auch familiäre, persönliche oder gesundheitliche Sorgen für Stress in der Ausbildung.

Bei diesen Problemen bietet die Regionale Ausbildungsbetreuung Unternehmen und Auszubildenden Unterstützung und Beratung an. Sie vermittelt bei Konflikten und unterstützt dabei, Kompromisse und Lösungen zu finden. Ziel ist es, einen vorzeitigen Ausbildungsabbruch zu verhindern. Sollte der Ausbildungsvertrag bereits gelöst worden sein, bietet die Ausbildungsbetreuung auch Hilfe bei der (Neu-)Orientierung und der Suche nach einem alternativen Ausbildungsplatz.

Konkret unterstützt die Ausbildungsbetreuung Auszubildende, ihre berufliche Ausbildung erfolgreich zu beenden oder eine neue Ausbildung aufzunehmen. Voraussetzung dafür ist eine enge und ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit allen für die Ausbildung relevanten Institutionen und Einrichtungen. Denn ein weiteres Ziel der Ausbildungsbetreuung ist es, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu erhöhen.

An wen richtet sich die Regionale Ausbildungsbetreuung?

  • An Auszubildende, die Probleme während der Ausbildung haben, egal ob im Betrieb, in der Berufsschule oder im privaten Umfeld.

  • An Auszubildende, die ihre Ausbildung abbrechen wollen, sich aber über die Alternativen noch nicht im Klaren sind.

  • An Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Ausbildung abgebrochen haben und eine Anschlussausbildung oder eine andere Perspektive suchen.

  • An Betriebe, Berufsschullehrkräfte, Bildungseinrichtungen oder Eltern, die Unterstützung in Ausbildungsfragen benötigen.

Beratungsgrundsätze der Regionalen Ausbildungsbetreuung:

  • Vertrauliche, unabhängige und kostenlose Beratung

  • Langfristige und individuelle Begleitung und Betreuung

  • Aufsuchende und mobile Beratung vor Ort, an den Schulen und im Betrieb

Terminvereinbarungen sind telefonisch oder schriftlich per E-Mail möglich!

Kontakt:

Rabea Krause, Rathaus, Fleethörn 9, Zimmer 1, Tel.: 0431/901-3714, Mobil 0170/7985813, Mail: rabea.krause@ausbildungsbetreuung.de

Ubergangsmanagerin.RK

Für weitere Informationen finden Sie hier den Flyer zur Regionalen Ausbildungsbetreuung und die Broschüre „20 Jahre Regionale Ausbildungsbetreuung“.

Das Vorhaben Regionale Ausbildungsbetreuung wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF ).

Mehr Informationen im Internet unter: www.EU -SH.schleswig-holstein.de